Let´s stay young forever

Jugendliche leben für den Moment. Sie denken nicht an daran, was morgen sein könnte, oder an das was gestern war. Sie genießen das hier und jetzt. Ich wünsche mir die Unbeschwertheit zurück. Das gedankenlose Genießen von Momenten, in denen man einfach nur glücklich war. Die Spontanität des Jungseins. Die Freude des Erwachsenwerdens.

Take changes. Stay out late. Go for the person you´re in love with. Stand up for what you think ist right. Laugh all the time.“ 

Früher ging man jedes Wochenende aus, obwohl man bereits am Anfang des Monats kein Geld mehr hatte. Auf jeder Feier lernt man neue Leute kennen, die man toll fand, aber immer nur betrunken traf. Man beschloss am Abend kurzfristig heute noch auszugehen und das meiste aus der Nacht zu machen. Döner und Burger von McDonalds um halb 4 in der Früh waren die Hauptmahlzeiten. Genau diese Zeit vermisse ich!

„Stay confident. Have amazing friendships. Dance like no one is watching. Blast music out as loud as you can. Be yourself.“ 

Heute ist man viel vernünftiger. Man legt übriges Geld für Notfälle auf die Seite, anstatt sich mal etwas zu gönnen. Am Abend geht man ins Fitnessstudio anstatt ins Kino, da es besser für die Figur ist. An Wochenenden trifft man sich zum wandern oder bleibt zu Hause um aufzuräumen.

„Sleep late on the weekends. Try new things. Take amazing pictures. Make great memories. Always remember that the people who judge you aren´t worth it.“ 

Lasst uns öfter Dinge tun, die im Nachhinein vielleicht nicht als am klügsten angesehen werden? Lasst uns die höchsten Schuhe anziehen, auch wenn wir wissen, dass sie uns unser Orthopäde wohl verbieten würde? Lasst uns abends so viele Burger und co. essen, wie wir wollen, anstatt ab 6 Uhr auf Kohlenhydrate zu verzichten? Lasst uns uns zu schnell verlieben in den einen Typen, den wir eigentlich eh nicht kennen? Lasst uns wieder unbeschwert jung sein?

„Live your life to the fullest.“ 

XO S.

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Choosing Mr. Right

Den richtigen zu finden ist wohl für die meisten Mädchen das wichtigste überhaupt. Das ultimative Lebensziel. Auch wenn ich oft mehr Zeit in meine Karriere investiere, bin ich natürlich auch auf der Suche nach meinem männlichen Gegenstück. Wie schon oft bin ich mir diesmal bei zwei Kandidaten unsicher ob sie in diese Kategorie fallen könnten. Darf ich vorstellen: Mr. Almost Perfect und Mr. Always Right.

Mr. Almost Perfect studiert mit mir. Er hat also schon mal die gleichen Interessen. Außerdem sieht er wahnsinnig gut aus, ist fröhlich & witzig und kommt, wie meine Familie väterlicherseits, aus Italien. Auf den ersten Anschein scheint bei ihm alles perfekt zu passen. Dieser Überzeugung war ich auch lange, bis er mir von einen „Hobby“ erzählte von dem ich lieber nichts erfahren hätte. „….wäre für mich ein absolutes No-Go“ war immer meine Devise. Meine Einstellung hat sich seit dem auch nicht geändert, doch bin ich seit ich ihn kennengelernt habe, unklar darüber ob man alle Menschen, die …., in einen Topf hauen kann. Auch bei diesen „Hobby“ gibt es unterschiedliche, nicht jeder davon ist kriminell oder gemeingefährlich. Ich selbst muss es ja nie tun, dachte ich mir. Aber im Grunde, da bin ich mittlerweile fest davon überzeugt, ist es echt unmöglich. So verzweifelt bin ich (noch) nicht, dass ich bei meinen Mann schon solchen Abstrichen machen muss. Vielleicht ändert er sich vielleicht ja irgendwann…

Mr. Always Right kenne ich schon länger aus der Freizeit. Um ganz ehrlich zu sein sogar über Facebook. Er war einer mit den supertollen kurzen Nachrichten. Doch ihm antwortete ich. Ich traf ihn sogar persönlich und war positiv überrascht. Obwohl er in sozialen Medien sehr 0815 & abenteuerlos, ja fast schon langweilig, wirkte, war er in echt lebensfroh wie kein anderer. Er war wie Mr. Almost Perfect sehr gut aussehend, hilfsbereit & humorvoll. Er hatte alles, was ich mir bei einem Mann wünschte. Das einzige was mich bei ihm richtig störte war, dass er immer Recht haben musste. Mit ihm konnte man stundenlang über belanglose Nichtigkeiten diskutieren nur weil er nie nachgeben konnte. Ich gebe zu, auch ich bin etwas stur, aber bei ihm ging es eindeutig zu weit. Alles musste nach seiner Nase tanzen. Er erzählte mir sogar, dass er normalerweise von Mädchen jeden Wunsch von den Augen abgelesen bekam. Er glaubte, dass dies an seinem tollen Aussehen lag. Arrogant war er also auch noch….

Was ich mit diesem Post ausdrücken möchte ist, dass selbst, wenn ein Typ am Anfang noch wie der perfekte Traumprinz wirkt, bald vielleicht negative Dinge auftreten können. Versteht mich bitte nicht falsch & sucht ab jetzt bei jeden noch so tollen Mann nach Fehlern. Ich meine nur, dass wenn der Richtige kommt, dass auch noch so kleine Problemchen nebensächlich wirken sollten & vom Anfang an sich alles richtig anfühlen soll. Bei keinen von oben genannten Typen fühlte ich mich von Anfang an wohl, im Gegenteil. Und kein Typ der Welt wäre es wert, dass ich mich oder irgendein Mädchen sich in ihrer Haut nicht wohl fühlt. Die höchste Priorität haben immer noch wir. Wir verdienen es glücklich zu sein! Mr. Right kann warten.

XO S.

We´re soulmates

Sex and the City zählt seit mehreren Jahren zu meinen Lieblingsserien. Komischerweise oder vielleicht gerade deswegen habe ich in meinen Freundeskreis genau drei Mädchen (Frauen klingt immer so alt!) gefunden, die mich sehr an Carrie, Samantha & Miranda erinnern. Und ja, ich bin die Charlotte unserer Gruppe, aber das wisst ihr ja schon bereits aus früheren persönlichen Blogposts. Ich bin die hoffnungslos romantische, die unbedingt mal heiraten & Kindern bekommen will. Wie auch meine Seelenverwandte in der Serie sehe ich bei jeder noch so kurzen Beziehung, solang man die überhaupt als Beziehung bezeichnen kann, wie wir einmal heiraten. Hoffnungslos & naiv! So bin ich.

Einer der bekanntesten Sprüche aus der Serie lautet: „Maybe we can be each other´s soulmates and then we can let men be just these great, nice guys to have fun with.“ Früher war dies nur einer von den haufenweise witzigen, aber eher realitätsfernen Sprüche der Sendung, die man eben von den vieren gewohnt war. Doch seit meiner letzten „Beziehung“ stimme ich mit dieser Sichtweise mehr als je zuvor überein. Wo wäre ich heute ohne meine Carrie namens F., die mittlerweile mit ihrem Freund zusammen die gemeinsame Wohnung einrichtet? Wo wäre ich ohne die teilweise fragwürdigen Ratschläge meiner selbstbewussten Samantha aka J., die mir immer sagt, dass man im Leben nur die Dinge bereut, die man nicht getan hat? Oder meine Miranda namens A., die wie ihre Seelenverwandte in den Serien, selbstbewusst ihr Leben ohne Mann genießt & mir immer wieder gezeigt hat, dass es keinen (männlichen) Partner braucht um ein erfülltes Leben zu genießen?

„We made a deal ages ago…men, babies, it doesn´t matter. We´re soulmates!“ – Samantha

Ich bin keine anderen Personen im Leben so dankbar wie ihnen drei. Hier kann ich nämlich ehrlich sagen, dass sie immer für mich da waren & mich in allen Lebenslagen unterstützen. Auf Hoch auf die Frauenfreundschaften auf dieser Welt & DANKE DANKE DANKE, dass ihr meine Problemchen nie ins lächerliche zieht, auch wenn sie noch so absurd sind, dass ihr mich aus noch so schwierigen Situationen immer einwandfrei befreit habt, dass ihr mit mir alles teilt & dass ihr einfach seid, wie ihr seid. Ihr seid nämlich die besten!

„It´s hard to find people that will love you no matter what. I was lucky enough to find three of them.“ – Carrie

Danke für ALLES, eure Charlotte aka S.

 

Meeting Mr. PERFECT

Schon seit Kindheitstagen habe ich sehr konkrete Vorstellung, wie mein Mann einmal sein sollte. Er sollte Kinder mögen, aber trotzdem Karriere machen wollen. Er sollte groß, stark & gepflegt sein, ohne das ihm sein Aussehen wichtig ist. Er sollte witzig und humorvoll sein, ohne dabei wie ein Clown zu wirken. Er sollte Interesse für Mode haben, ohne dabei immer overdressed & herausgeputzt zu wirken. Er sollte die gleichen Interessen mit mir teilen, ohne dauernd alles mit mir teilen zu müssen…. Mir war natürlich klar, dass ich bei irgendwelchen Punkte Abstriche mache müsste, da es den perfekten Partner nur in Märchen gibt. Dachte ich zumindest:

„The first time I saw you, my heart whispered `that´s the one`“

Es war die erste Studienwoche. Aufgeregt, nervös & unsicher saß ich im Hörsaal & versuchte verzweifelt neue Freunde zu finden. Doch leider schien es, als würden alle bereits welche aus der Schule oder Freizeit kennen. Nur ich war alleine. Dann kam ER & fragte, ob der Platz neben mir noch frei wäre. ER! Sofort fiel mir sein äußert gutes Aussehen & sein top zusammenpassendes Outfit auf. Da Aussehen bei mir zwar hoch oben, aber schließlich nicht ganz oben auf der Liste steht, war ich nicht wie in allen 0815-Hollywood-Schnulzen sofort in ihn verliebt. Das kam erst nach & nach als ich seine herzliche, hilfsbereite, freundliche Art kennenlernte. ER war der perfekte Gentleman. Nein, ER war generell Mr. PERFECT. Wir beide hatten die gleichen Vorstellung & die gleichen Wünsche. Wir hassten die gleichen Dinge & wir konnten uns stundenlang über die Dinge unterhalten, die wir beide besonders toll fanden. Selbst über Mode konnte ich mit ihm diskutieren. Er und ich hatten beide die selbe Art von Humor, dass wir sogar schon unseren Studienkollegen gehörig auf die Nerven gingen. Während den Mittagspausen, den zahlreichen Vorlesungen & den Lernpausen, die wir natürlich immer zusammen verbrachten, malte ich mir schon unsere Hochzeit, unsere Zukunft & co. aus. Ja, ich bin so ein Mädchen. ER Alles war nur zu schön um wahr zu sein!

„Meeting you was like listening to a song for the first time and knowing it would be my favorite.“ 

Einige Wochen später, als ich gerade mit meiner besten Freundin Kaffee trinken war & ihr wie immer von ihm erzählte, vibrierte mein Handy: eine Freundschaftsanfrage auf Facebook von Mr. PERFECT. Er hatte nach langen beschlossen wieder seinen alten Account wieder zu aktivieren, das hatte er mir schon am Vormittag erzählt. Da ich nicht verzweifelt wirken wollte, beschloss ich erst zuhause die Anfrage zu bestätigen. Als ich endlich daheim war, öffnete ich die Facebook-App, ging auf seinen Account & da sah ich es: „In einer Beziehung mit …..“. Mr. PERFECT hatte, wie konnte es anders sein, seit einigen Jahren eine Freundin. Natürlich wurde ich sofort heftig eifersüchtig auf deren unglaubliches Glück & trotzdem fragte ich mich, warum er sie NIE erwähnt hatte.  Wir erzählten uns vom ersten Moment an alles, was uns auf der Seele lag – glaubte ich zumindest. Doch nicht in einem Satz, in keiner SMS oder Whatsapp-Nachricht hatte er jemals eine Freundin erwähnt. Wie konnte er nur? Oder hatte ich mir unsere tolle Seelenverwandtschaft nur eingebildet?

Mittlerweile, nach fast einem Jahr, weiß ich auch wieso. „Ein Gentleman genießt & schweigt„! Zwar war ich am Anfang noch der Überzeugung, dass dies nur bedeuten konnte, dass er nicht glücklich war & sie deshalb nie erwähnte. Im Grunde war ich nur neidisch. Neidisch, dass andere Beziehungen jahrelang, trotz kilometerweiter Entfernung, noch problemlos funktionieren konnte & dass mein Mr. PERFECT vergeben war. Seitdem hat sich in seiner & meiner Situation wenig verändert. Wir sind gute Freunde, auch wenn ich wenig dagegen hätte, wenn wir das zu einer richtigen Beziehung erweitern könnte. Aber er bleibt wohl immer mein (vergebener) Traumprinz.

„What for the boy who would do anything to be your everything!“

XO S.

P.S.: Seit meinem letzten Beziehungspost ist zwar nur wenig Zeit vergangen, in Realität liegt die Trennung aber schon mehrere Monate zurück.

Die verdammt komplizierte Sache mit der Liebe

Ich bin ein Gewohnheitsmensch. Generell tendiere ich dazu selten was zu verändern, auch wenn mir bewusst ist, dass ein Neuanfang höchstwahrscheinlich gutes bringen würde. Ich habe oft Angst neue Dinge zu wagen & mich ins kalte Wasser zu stürzen. Kein Wunder also, dass ich, obwohl ich schon lange nicht mehr glücklich war, in meiner letzten Beziehung mir nie etwas anmerken lies. Besser etwas bedrückt & vergeben, als einsam & Single, dachte ich immer. Sowohl er als auch ich verstellten uns um es den anderen recht zu machen, um nicht zu streiten. Dank der rosaroten Brille war uns das auch am Anfang nicht bewusst. Trotzdem sahen wir schließlich ein, dass wir beide so nicht glücklich waren bzw. wurden.

Don´t change yourself just to make someone love you. Be yourself and let the right one fall for you.“ 

 Klar ist es toll einen Menschen zu haben, auf den man sich hundertpro verlassen kann & der immer für einen da ist. Eine Schulter zum Ausweinen an schlechten Tagen & ein offenes Ohr, wann immer man Gesellschaft braucht.  Ich war immer so ein Partner, behaupte ich zumindest von mir selber. Und ich, mit meiner rosaroten Brille, habe das auch in meinen Exfreund gesehen. Jedoch wurde mir vor allem in den letzten Monat dieser Beziehung bewusst, dass dies nicht der Wahrheit entspricht. Ständig war ich diejenige, die mehr gab, als sie empfing. Ich steckte viel Arbeit darin unsere Partnerschaft aufrecht zu erhalten. Erfolglos! Klar merkte ich, dass auch ihm bewusst war, dass nicht alles am Schnürchen lief, doch trotzdem hatte ich dauernd das Gefühl ihm sei es egal. Würde diese Beziehung zerbrechen, wäre es halt eben so – seine Worte. Versteht mich bitte nicht falsch! Ich bin auch jetzt nach unserer Trennung kein Feind von ihm. Wir sind immer noch gute Freunde, solang das halt möglich ist & ich verstehe seine Ansichten. Wir sind unterschiedliche Menschen, die einfach nicht zusammenpassen. Das musste ich einsehen! Selbst wenn man sich irrsinnig gern hat & den anderen geradezu vergöttert, muss man einfach zusammenpassen. Er und ich taten es nicht, unsere Einstellungen waren einfach zu unterschiedlich.

„Sometimes you have to realize some people can stay in your heart, but not in your life.“

Endlose Beratungsgespräche mit meinen besten Freundinnen, tausende Diskussionen mit ihm & noch mehr einsame tränenreiche Abende allein zu Hause im Bett, bis ich zu dem Entschluss kam, dass ich mir das nicht mehr gefallen lies. Nun zur Realität meiner früheren Gedanken: Besser Single & glücklich, als vergeben & traurig. Ich bin jung & selbständig & bei Gott nicht einsam! Selbst in Momenten, wie diesen, wo ich ihn schrecklich vermisse, weiß ich, dass es das richtige war uns zu trennen.

„Don´t cry because it´s over, smile because it happened.“ 

Trotz all den Tränen, den Streitereien, den endlosen Diskussionen & den schlussendlich nicht sehr netten „Auseinanderbrechen“ bin ich froh um die Zeit, die wir zusammen verbracht haben. Mehr als 10 Jahre war er immer an meiner Seite, zuerst als bester Freund, dann als Partner. In diesem Sinne DANKE für die unvergesslichen Momente, die Nächte, die wir zum Tag gemacht haben, die unzähligen Augenblicke, wo ich froh war, dass gerade du bei mir bist, für dein Verständnis in allen schwierigen Stunden, deine wärmenden Umarmungen, deinen unerklärlich tollen Humor, deine unvergleichliche Art mich immer zum Lachen zu bringen, selbst wenn mir nicht zum Lächeln zumute war. DANKE FÜR DICH!

Even if we can´t be together in the end, I´m glad that you were a part of my life.“ 

XO S.

P.S.: Lange habe ich daran gezweifelt, ob sowas überhaupt hier rauf gehört. Aber ich denke, da dies mein Blog gewidmet meinen Leben, gehört es dazu. Das Leben besteht nicht nur aus schönen Momenten.

P.P.S.: Bitte entschuldigt meine schrecklichen Zeichenkünste beim Beitragsbild. Ich bin aus dem  Kindergartenalter mit den Strichmänchen nie herausgewachsen – zumindest was das Zeichnen angeht.