Raus aus der Komfortzone -> rein ins Vergnügen ?!

Nichts gibt mir mehr Sicherheit als zu wissen, dass ich fixe Abläufe in meinen Leben habe. Ich weiß, dass meine Eltern stolz auf mich sind, weil ich studiere. Ich weiß, dass meine Freunde mich in meinen Taten und Gedanken unterstützen. (DANKE! :-*) Ich weiß, dass ich jederzeit einen Arzt aufsuchen kann und stets genügend Geld auf meinen Konto habe. Ich weiß stets ziemlich genau, wie meine restliche Woche ablaufen wird. Montag bis Freitag starrer Terminplan, auch am Wochenende die ein oder anderen fixen Verabredungen.

Hin und wieder frage ich mich, wo mich dieses Verhalten hinbringt? Ich lebe in der Komfortzone, aber was genau bedeutet das? Ich hasse das Ungewisse. Ich gehe nie ein Risiko ein. Ich habe klare Ziele und Pläne.

Würden wir weniger zweifeln, wenn wir das Ungewisse einfach akzeptieren würden, statt es andauernd zu vermeiden. Mehr in fremde Länder reisen, ohne uns vorher bei verschiedenen Reiseführern genau über jede Straße zu erkundigen, ohne zu wissen, was uns erwartet. Mehr riskieren, egal ob im Spiel oder in der Liebe. Unseren jahrelangen Schwarm endlich sagen, dass wir für ihn mehr empfinden als reine platonische Freundschaft, trotz Angst zurück gewiesen zu werden. Beim Roulette unseren Bauchgefühl vertrauen und wirklich das ganze Geld auf unsere Glückszahl zu setzen. Einmal mehr zu ungeplanten Unternehmungen „ja“ sagen. Einmal mehr leben.

„Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“ – Benjamin Franklin

Das Verlassen der Komfortzone bedeutet vielleicht, dass wir mit 30 Jahren schon unsere Haare färben müssen, da die grauen Strähnen schneller kommen werden. Dass wir nicht immer genügend Geld für ein Familienauto auf dem Konto haben werden. Es bedeutet auch, dass wir manchmal enttäuscht werden und nicht alle Entscheidungen die klügsten sein werden. Doch das Ungewisse steht für Freiheit, das Tun und Lassen, was uns gefällt. Die Realität ist besser als jede Angst vor dem Ungewissen.

XOXO S.

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Amsterdam – Venedig des Norden

Die Hauptstadt der Niederland ist wohl hauptsächlich bei den Touristen so beliebt, da man dort legal Marihuana probieren kann. Jedoch hat Amsterdam viel mehr zu bieten als Coffeeshops.

„Some tourists think Amsterdam is the city of sin, but in truth it´s the city of freedom and in freedom most people find sin.“ – John Green

Links und rechts von den schmalen Gassen lehnen sich etwas schief geneigt die klassischen hohen Grachtenhäuser aneinander, am Gehsteig sitzen die Einheimischen trotz frostigen Temperaturen vor den Kaffehäusern und genießen die Sonnenstrahlen, durch die vielen Touristenmassen sausen die unzähligen Radfahrer ungebremst auf ihren meist rostigen, alten Rädern mit Kindern auf der Lenkstange oder hinten am Gepäckträger. Amsterdam ist eine unglaublich vielseitige Stadt: hochmodern und klassisch alt, kunstsinnig und kommerziell, ländlich ruhig und jugendlich energiegeladen, kleinstädtisch und kosmopolitisch – keine andere Stadt bringt solche Widersprüche unter und genau das macht ihren Charme aus.

Zahlen und Fakten: 

  • Die Hälfte der Amsterdamer stammt nicht aus den Niederlanden und 41% der Einwohner sind jünger als 35 Jahre.
  • Über 880.000 Fahrräder soll es in Amsterdam geben und das bei einer Einwohnerzahl von ca. 840.000.
  • Ein großer Teil von Amsterdam liegt unter dem Meeresspiegel. Der tiefste Punkt sogar mehr als 8m darunter.
  • In Amsterdam gibt es 165 Kanäle, mehr als in Venedig.
  • Amsterdam ist sehr multikulturell: Die Einwohner stammen aus 178 Nationen.

„Amsterdam was a great surprise to me. I had always thought of Venice as the city of canals; it had never entered my mind that i should find similar conditions in a Dutch town.“ –  James Weldon Johnson

Sehenswert: 

  • Chinatown: Am Anfang des 20. Jahrhunderts kamen viele Chinesen nach Amsterdam, auch heute merkt man ihre Traditionen und enge Gemeinschaft noch gut. Rund um Zeedijk und Nieuwmarkt liegt Amsterdams Chinatown. Hier findet man klassische, winzig kleine Restaurants, chinesische Bäckereien mit zuckersüßen Gebäcken, Modeboutiquen & co..
  • Nationaal Monument: Im Mitten des Dams, der Platz gegenüber von Königspalast, findet sich dieser Obelisk, der als Erinnerung für die Opfer der deutschen Besatzung dient.
  • Nieuwmarkt: In der Nähe des weltbekannten Rotlichtviertels von Amsterdam befindet sich dieser Platz, auf dem täglich ein Lebensmittelmarkt stattfindet. Die Cafés und Restaurants rund um den Platz sind sehr gemütlich.
  • De Waag: Früher beherbergte dieses Gebäude, die ehemalige Stadtgrenze, die Stadtwaage. Mittlerweile ist dort ein Restaurant mit äußerst leckeren Spezialitäten untergebracht.
  • Anne Frank Huis: Das Tagebuch des jüdischen Mädchens, das sich in dem Hinterhaus dieses Museums mit ihrer Familie zwei Jahre lang versteckt hat, kennt wohl die ganze Welt. Tickets muss man vorher online bestellen & ein Zeitfenster aussuchen, sonst kann man leider nicht hinein.
  • Scheepvartmuseum: Mich hat an diesem Museum vor allem die unglaublich, tolle Architektur und die Ausstellung mit Virtual Reality-Führung überzeugt.
  • Rijksmuseum: Die sogenannte „Schatzkammer der Geschichte“ findet man am Museumslein. Unübersehbar ist das wunderschöne, riesige Gebäude aus der Neogotik und Neorenaissance. Das Reichsmuseum beherbergt die bedeutendste Gemäldesammlung der Niederlande.
  • Van Gogh Museum: Vincent van Gogh zählt zu meinen Lieblingskünstlern. Seine Gemälde und Zeichnungen persönlich zu sehen, fand ich irrsinnig toll. Außerdem werden in diesen Museum sein Werdegang, seine psychischen Probleme bis zum Selbstmord, Verhältnis zu seinen Eltern, seine Probleme als mittelloser Maler,… sehr ergreifend dargestellt. Zu den Höhepunkte der Ausstellung zählen seine Selbstporträts, „Die Sonnenblumen“ und natürlich „Die Kartoffelesser“.
  • Körperwelten Amsterdam: Dieses Museum hat mich vollkommen fasziniert. Selbst mein Vater, der beruflich nichts mit Medizin oder Anatomie zu tun hat, war sichtlich begeistert.

Gut zu wissen: 

  • ACHTUNG: Fahrradfahrer dürfen in Amsterdam ALLES.Deshalb lieber einmal zuviel nach links und rechts schauen, bevor man eine Straße überquert, auch bei grünem Licht und auf Zebrastreifen! „Amsterdam is like Tour de France. Just a lot of people on drugs riding bikes.“ 
  • Mehr als weiche Drogen wie Marihuana probieren und diese außerhalb der öffentlich zugelassenen Coffeshops zu genießen, ist auch in Amsterdam verboten.
  • Nicht sofort Deutsch sprechen! Viele Einwohner der Stadt sprechen zwar sehr gut verschiedene Fremdsprachen, empfinden es aber als unhöflich, wenn man das voraussetzt. Deshalb lieber auf Englisch fragen.
  • In den Niederlanden werden alle Beträge auf 5 Cent gerundet, 1- und 2-Cent-Münzen gibt es daher kaum.

„Amsterdam has more than 150 canals and 1250 bridges, but it never seems crowded, nor bent and bitter from fleecing the tourists.“ – Julie Burchill

Wichtigste Floskeln/ kleines Wörterbuch: 

  • Pardon? = Wie bitte?
  • Goeden dag! = Guten Tag!
  • Ik heet … = Ich heiße …
  • Ik kom uit … = Ich komme aus …
  • Waar is…/Waar zijn…? = Wo ist… /Wo sind…?

„I love Amsterdam. The city is vibrant and alive. It´s fresh and so open. It´s definitely one of my favorite places.“ – Stefon Harris

Persönliche Empfehlungen: 

  • Grachtenfahrt buchen! Amsterdam lernt man am besten vom Wasser aus kennen. Während der Fahrt vorbei an den wichtigsten Bauten und berühmten Grachtenstraßen, erzählt der Kapitän wichtige Fakten und unterhaltsam skurrile Geschichten aus dem Leben in der Hauptstadt der Niederlande.
  • I AMsterdam City Card: Mit dieser Karte kann man jegliche öffentliche Verkehrsmittel umsonst benützen, außerdem sind viele Museen inkludiert (Rijkmuseum, Van Gogh Museum, Taschenmuseum, Tulpenmuseum,..) und man erhält Ermäßigungen auf verschiedene Attraktionen (Dungeon, Madame Tussaud,..) und Restaurants (Hard Rock, …).
  • Skylounge im Hilton Hotel: Der Ausblick von diesem Restaurant ist einfach der Wahnsinn. Auch wenn die Preise sehr hoch sind, rentiert sich der Besuch auf alle Fälle, auch wenn´s nur für einen Kaffee ist.
  • Fischrestaurant Lucius: Wer Meeresfrüchte und Fisch genau so liebt wie ich, ist in diesen Restaurant bestens aufgehoben. Aber unbedingt reservieren, sonst bekommt man keinen Platz mehr!

„You can fall in love at first sight with a place as with a person.“ und ich habe mich wirklich Hals über Kopf in diese wunderschöne Grachtenstadt verliebt. Wer jemals dort war, kann sicher nur mit mir übereinstimmen.

xoxo S.

 

 

Boutique-Hotel Monet Garden Amsterdam

Letztes Wochenende war ich für ein paar Tage in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam. (genauer Blogpost folgt!) Wie immer habe ich die Reise bereits sehr früh gebucht. Unser Reiseverkehrskaufmann hat uns mehrere Hotels vorgeschlagen, unter anderem auch dieses, dass zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht fertig gebaut wurde. Trotz allem beschlossen wir dann schließlich hier zu übernachten. Diese Entscheidung war die richtige, den dieses Boutique-Hotel hat nicht nur mit unglaublich schönen Design überzeugt.

Wem der Begriff „Boutique-Hotel“ genau so wenig sagt, wie mir vor der Internetreserche, hier die genaue Definition laut Wikipedia: „Der Marketingbegriff Boutique-Hotel (…) beschreibt persönlich geführte, individuelle, kleine und nicht selten luxuriöse Hotels, (…). Boutique-Hotels unterscheiden sich in der Regel von großen Hotels (…) durch persönlichere Gestaltung der Architektur, der Einrichtung und der Außenanlagen, häufig befinden sie sich auch in außergewöhnlicher, aufwendig sanierter historischer Bausubstanz. Einige Boutique-Hotels sind einem bestimmten Thema oder Stil gewidmet und dementsprechend eingerichtet. “ Das Thema unseres Hotels war Claude Monet, dem französischen Maler, und seinen bekannten Bilder des Impressionismus nachempfunden.

Überzeugt hat mich dieses Hotel vor allem durch die herzliche, hilfsbereite und höfliche Art der Angestellten, die einen liebend gern jeglichen Wunsch erfüllen. Die Zimmer sind mit Liebe zum Detail eingerichtet und größer als unbedingt notwendig. Jedes ist top ausgestattet. Besonders toll fand ich, dass man im Zimmer eine eigene Nespressomaschine zur Verfügung hatte und die Kapseln täglich aufgefüllt wurden. Auch die Getränke in der Minibar waren im Übernachtungspreis miteinbegriffen. Das vom Hotel angebotene Frühstücksbuffet (nicht im Übernachtungspreis inbegriffen!) lies mit Obstsalat, Rührei mit Speck, Waffeleisen, Müsli,… keinen Wunsch offen. Auch am Abend genossen wir des öfteren gemütlich und entspannt in der hoteleigenen Bar das ein oder andere leckere Glas Wein.

Auch die Lage des Hotels war einfach unschlagbar toll. Im ruhigen Rand des Zentrums gelegen braucht man zu Fuß nur wenige Minuten zum Royalen Palast, der Ausgangspunkt für Shoppingtouren, Sightseeing & co..

 

Also falls ihr mal in Amsterdam seid, unbedingt im Monet Garden Boutiquehotel ein Zimmer buchen, ihr werdet es nicht bereuen.

XO S. 

Preis pro Nacht pro Person: (laut Booking.com) ca. 160 Euro

Adresse: Valkenburgerstraat 76, 1011 LZ Amsterdam

Email-Adresse:  info@monetgardenhotelamsterdam.com

Website: http://www.monetgardenhotelamsterdam.com

 

Monatsfavoriten Februar 2018

Wenn meine Monatsfavoriten einen Titel hätten, würde dieser wohl „All pink everything“ lauten. 😀

Daunenjacke von Tommy Hilfiger: Diese Jacke habe ich im Sale ergattert. Sie ist dünn und leicht, hält aber trotzdem jetzt bei typischen kalten Feber-Temperaturen kuschelig warm. Außerdem finde ich die Farbe richtig toll.

Kuschelige XL-Schals: Im Winter liebe ich Schals und Ponchos, bei welchen ich selbst um 7 Uhr auf der Bushaltestelle noch das Gefühl habe im kuschelig warmenBett zu liegen. Dieses Monat habe ich mir gleich drei neue gekauft.

Kalender von Ban.do: Diesen Kalender habe ich schon seit letzten Herbst. Aber besonders jetzt in der Klausuremphase, habe ich wieder entdeckt, wie unglaublich toll er ist. Viel Platz für To Do-Listen, Termine, Einkaufslisten und co. Außerdem ist das Design einfach wunderschön.

Buch „Unfiltered“ von Lily Collins: Lily Collins kenne ich seit dem Film „Spieglein, Spieglein, die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen.“. Ein richtiger Fan wurde ich aber erst seit „Love Rosie – Für immer vielleicht“, der zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählt. Lily Collins finde ich herrlich authentisch und sympathisch, genau deshalb musste ich ihr Buch natürlich haben. Sie erzählt darin aus ihrem eigenem Leben, von ihren Problemen beim Erwachsenenwerden, ihren Werdegang, über ihren berühmten Vater… Beim Lesen hat man das Gefühl mit ihr persönlich zu plaudern, wie beim Kaffeetratsch mit der besten Freundin, total ehrlich und herzlich.

Buch „Der Große Gatsby„: Seit der unglaublich tollen Verfilmung mit Leonardo DiCaprio war mir bewusst, dass ich das Buch auch unbedingt lesen musste. Dieser weltberühmte Roman von F. Scott Fitzgerald gehört in die Bibliothek jeder Leseratte.

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Duschgel „Hallo Streichelhaut“ von Tetesept: Ehrlich gesagt habe ich mir dieses Duschgel wegen dem schönen Design gekauft. Schlussendlich hat es mich aber durch den   Duft von Kirschblüten und der herrlich pflegenden, feuchtigkeitsspendenden Textur überzeugt.

Duschschaum von Treets Tradition: Die Naturpflegeserien von Treets Tradition habe ich erst kürzlich entdeckt, aber sie haben mich sofort überzeugt. Diese Marke überzeugt mit wertvollen Inhaltsstoffen, einzigartigen Düften und dekorativem Design. Die Rezepte für Duschgels, Duschschäume, Badebomben & co. bewahren (wie der Name schon verrät) auf uralten Traditionen und setzten auf die Wirkung von natürlichen Kräutern, Früchten und Ölen. Alle Produkte werden ohne Tierversuche, Parabene, Silikone künstliche Farbstoffe, Mineralöle, Petroleum und Mikroplastik hergestellt.

xoxo S.