Choosing Mr. Right

Den richtigen zu finden ist wohl für die meisten Mädchen das wichtigste überhaupt. Das ultimative Lebensziel. Auch wenn ich oft mehr Zeit in meine Karriere investiere, bin ich natürlich auch auf der Suche nach meinem männlichen Gegenstück. Wie schon oft bin ich mir diesmal bei zwei Kandidaten unsicher ob sie in diese Kategorie fallen könnten. Darf ich vorstellen: Mr. Almost Perfect und Mr. Always Right.

Mr. Almost Perfect studiert mit mir. Er hat also schon mal die gleichen Interessen. Außerdem sieht er wahnsinnig gut aus, ist fröhlich & witzig und kommt, wie meine Familie väterlicherseits, aus Italien. Auf den ersten Anschein scheint bei ihm alles perfekt zu passen. Dieser Überzeugung war ich auch lange, bis er mir von einen „Hobby“ erzählte von dem ich lieber nichts erfahren hätte. „….wäre für mich ein absolutes No-Go“ war immer meine Devise. Meine Einstellung hat sich seit dem auch nicht geändert, doch bin ich seit ich ihn kennengelernt habe, unklar darüber ob man alle Menschen, die …., in einen Topf hauen kann. Auch bei diesen „Hobby“ gibt es unterschiedliche, nicht jeder davon ist kriminell oder gemeingefährlich. Ich selbst muss es ja nie tun, dachte ich mir. Aber im Grunde, da bin ich mittlerweile fest davon überzeugt, ist es echt unmöglich. So verzweifelt bin ich (noch) nicht, dass ich bei meinen Mann schon solchen Abstrichen machen muss. Vielleicht ändert er sich vielleicht ja irgendwann…

Mr. Always Right kenne ich schon länger aus der Freizeit. Um ganz ehrlich zu sein sogar über Facebook. Er war einer mit den supertollen kurzen Nachrichten. Doch ihm antwortete ich. Ich traf ihn sogar persönlich und war positiv überrascht. Obwohl er in sozialen Medien sehr 0815 & abenteuerlos, ja fast schon langweilig, wirkte, war er in echt lebensfroh wie kein anderer. Er war wie Mr. Almost Perfect sehr gut aussehend, hilfsbereit & humorvoll. Er hatte alles, was ich mir bei einem Mann wünschte. Das einzige was mich bei ihm richtig störte war, dass er immer Recht haben musste. Mit ihm konnte man stundenlang über belanglose Nichtigkeiten diskutieren nur weil er nie nachgeben konnte. Ich gebe zu, auch ich bin etwas stur, aber bei ihm ging es eindeutig zu weit. Alles musste nach seiner Nase tanzen. Er erzählte mir sogar, dass er normalerweise von Mädchen jeden Wunsch von den Augen abgelesen bekam. Er glaubte, dass dies an seinem tollen Aussehen lag. Arrogant war er also auch noch….

Was ich mit diesem Post ausdrücken möchte ist, dass selbst, wenn ein Typ am Anfang noch wie der perfekte Traumprinz wirkt, bald vielleicht negative Dinge auftreten können. Versteht mich bitte nicht falsch & sucht ab jetzt bei jeden noch so tollen Mann nach Fehlern. Ich meine nur, dass wenn der Richtige kommt, dass auch noch so kleine Problemchen nebensächlich wirken sollten & vom Anfang an sich alles richtig anfühlen soll. Bei keinen von oben genannten Typen fühlte ich mich von Anfang an wohl, im Gegenteil. Und kein Typ der Welt wäre es wert, dass ich mich oder irgendein Mädchen sich in ihrer Haut nicht wohl fühlt. Die höchste Priorität haben immer noch wir. Wir verdienen es glücklich zu sein! Mr. Right kann warten.

XO S.

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„Hei! Mito sulle kuuluu?“ – Ein Wochenende in Helsinki, Finnland

Schon seit Jahren verreisen meine Eltern und ich jedes Jahr für ein paar Tage in eine Stadt, die meistens ich mir aussuchen kann. Letztes Jahr waren wir in London, vor zwei Jahren in Madrid, davor in Dubai, in Prag, in Budapest & co. So kann ich also behaupten, dass ich schon fast alle Hauptstädte Europas gesehen habe. Dieses Jahr zog es mich und meinen Vater in die finnische Hauptstadt Helsinki – meine Mutter musste wegen Arbeit zu Hause bleiben.

Ich wollte schon länger mal in den Norden. In Stockholm und Oslo war mein Vater bereits, also beschlossen wir nach Finnland zu reisen. Wie üblich informierten wir uns erst nach dem Buchen, was es dort den zu sehen gab. Normalerweise gibt es in jeder Hauptstadt viel zu sehen. Anders in Finnland, auch bekannt als Stadt der Langeweile. Vor dem Abflug haben wir uns dann aber doch einige Sehenswürdigkeiten aus dem Internet & verschiedenen Reisebüchern heraus gesucht. Und jetzt nach der Reise kann ich euch sagen, Helsinki ist alles, aber bei Gott nicht langweilig! Klar geht es hier nicht so zu wie in London oder New York, aber gerade das habe ich sehr genossen. Sehenswürdigkeiten gibt es nicht viele, sodass wir schon bereits am vierten Tag nicht mehr wussten, was wir anschauen sollten. Sehr zu meinen Vergnügen, aber zu Ungunsten Papas & vor allen zu Ungunsten seiner Geldtasche, gingen wir daher shoppen. Den auch am Sonntag haben in Helsinki die Geschäfte von 12 Uhr mittags bis mindestens ca. 17 Uhr geöffnet. Donnerstag, Freitag & Samstag haben wir aber jedoch mit erkunden verbracht.

  • Donnerstag: Ankunft um ca. 13 Uhr Ortszeit in Helsinki, Essen beim Fischmarkt am Hafen, Schifffahrt, Besichtigung des Doms

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Der Dom von Helsinki.

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Aussicht von den Stiegen vor den Dom.
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Die Orgel im Dom.

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Das einzigartige, außergewöhnliche Restaurant von innen.
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Die Speisekarte mit Bärenfleisch & co.
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Die beste Nachspeise ÜBERHAUPT!
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Papas Nachspeise: Frenchtoast auf finnische Art
  • Samstag: Besichtigung der Uspensky Kathedrale, Fahrt mit dem Helsinki SkyWheel, Abendessen im Hard Rock Café
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Die Uspenksi Kathedrale.
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Aussicht von der Kathedrale.
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SkyWheel Helsinki.

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  • Sonntag: Shoppen, shoppen, shoppen & Rückflug um ca. halb 8 abends

Tipps oder „gut zu wissen“: 

  • Die hilfsbereite, freundliche Art der Finnen merkt man von der ersten Sekunde an. Bereits am Flughafen fiel uns die gelassene Mentalität bereits auf. Jeder wartete entspannt auf sein Gepäckstück. Von Drängeln & Nörgeln keine Spur. Wir Mitteleuropäer sollten uns daran wirklich des öfteren ein Beispiel nehmen.
  • Die Finnen sprechen perfekt Englisch, sie verstehen alles & antworten einwandfrei mit englischen Akzent. Beeindruckend!
  • Mein Vater & ich hatten die Helsinki Card, die ich jeden nur wärmstens empfehlen kann. Inklusive sind jegliche Strecken von öffentlichen Verkehrsmittel, die Schifffahrt & die Sightseeing-Bustour, außerdem bekommt man auf ausgewählte Restaurants & Museen Rabatte. Für uns hat sich diese Karte sehr rentiert.
  • In Helsinki ist alles auf Finnisch & Schwedisch angeschrieben, da das Land offiziell zweisprachig ist. Selbst in der Hauptstadt Helsinki sucht man nach englischen Kennzeichnungen vergeblich. Das Schwedische lässt sich noch irgendwie ableiten, aber das Finnisch klingt, meiner Meinung nach, immer gleich. Daher einfach nachfragen oder übersetzten lassen, die Finnen helfen gerne.
  • Wir übernachteten im Hotel Scandic Simonkenttä, dass einfach nur super war. Direkt am Zentrum, trotzdem ruhig in der Nacht. Top Frühstück & generell bestes Preis/Leistungs-Verhältnis.
  • Finnland ist sehr, sehr, sehr teuer. Vier Euro oder noch mehr für einen Liter stilles Wasser muss man rechnen. Generell sind die Getränkepreise sehr hoch. Sollte man vor einer Abreise bedenken!

Hier noch einige Eindrücke, die ich auf Snapchat festgehalten habe: (Ich weiß, die Sticker sind gewöhnungsbedürftig & kindisch, aber ich finde sie einfach supertoll!)

Kurz & knapp kann ich nur sagen, dass Helsinki wunderschön ist & das ich es jeden empfehlen kann dort hin zu reisen. Zählt ab jetzt zu meinen absoluten Lieblingsstädten.

Näkemiin S.

P.S.: Ich habe für meinen Vater & ich einige Seiten an verschiedenen Informationen zusammen geschrieben. Falls ihr Interesse daran habt, schreibt mir einfach, dann kann ich euch sie per Mail schicken.

We´re soulmates

Sex and the City zählt seit mehreren Jahren zu meinen Lieblingsserien. Komischerweise oder vielleicht gerade deswegen habe ich in meinen Freundeskreis genau drei Mädchen (Frauen klingt immer so alt!) gefunden, die mich sehr an Carrie, Samantha & Miranda erinnern. Und ja, ich bin die Charlotte unserer Gruppe, aber das wisst ihr ja schon bereits aus früheren persönlichen Blogposts. Ich bin die hoffnungslos romantische, die unbedingt mal heiraten & Kindern bekommen will. Wie auch meine Seelenverwandte in der Serie sehe ich bei jeder noch so kurzen Beziehung, solang man die überhaupt als Beziehung bezeichnen kann, wie wir einmal heiraten. Hoffnungslos & naiv! So bin ich.

Einer der bekanntesten Sprüche aus der Serie lautet: „Maybe we can be each other´s soulmates and then we can let men be just these great, nice guys to have fun with.“ Früher war dies nur einer von den haufenweise witzigen, aber eher realitätsfernen Sprüche der Sendung, die man eben von den vieren gewohnt war. Doch seit meiner letzten „Beziehung“ stimme ich mit dieser Sichtweise mehr als je zuvor überein. Wo wäre ich heute ohne meine Carrie namens F., die mittlerweile mit ihrem Freund zusammen die gemeinsame Wohnung einrichtet? Wo wäre ich ohne die teilweise fragwürdigen Ratschläge meiner selbstbewussten Samantha aka J., die mir immer sagt, dass man im Leben nur die Dinge bereut, die man nicht getan hat? Oder meine Miranda namens A., die wie ihre Seelenverwandte in den Serien, selbstbewusst ihr Leben ohne Mann genießt & mir immer wieder gezeigt hat, dass es keinen (männlichen) Partner braucht um ein erfülltes Leben zu genießen?

„We made a deal ages ago…men, babies, it doesn´t matter. We´re soulmates!“ – Samantha

Ich bin keine anderen Personen im Leben so dankbar wie ihnen drei. Hier kann ich nämlich ehrlich sagen, dass sie immer für mich da waren & mich in allen Lebenslagen unterstützen. Auf Hoch auf die Frauenfreundschaften auf dieser Welt & DANKE DANKE DANKE, dass ihr meine Problemchen nie ins lächerliche zieht, auch wenn sie noch so absurd sind, dass ihr mich aus noch so schwierigen Situationen immer einwandfrei befreit habt, dass ihr mit mir alles teilt & dass ihr einfach seid, wie ihr seid. Ihr seid nämlich die besten!

„It´s hard to find people that will love you no matter what. I was lucky enough to find three of them.“ – Carrie

Danke für ALLES, eure Charlotte aka S.

 

Rundreise China

Vor einigen Jahren ging es wie jedes Jahr mit Orchester, Chor & co. auf Konzertreise. Doch diese war besonders, da es nicht nach Deutschland, Italien oder ähnliches ging, sonder nach China. Wir hatten Auftritte in Luoyang, Shenzhen, Xi´An, Hongkong und noch anderen Städten, wo ich mich nicht mehr an die Namen erinnern kann. Diese 16 Tage voller Musik, Kostümwechseln, Tanzen und Singen werde ich wohl nie vergessen, was aber nicht an den Konzerten liegt. Schon beim Ankommen am Flughafen hat mich die chinesische Kultur regelrecht umgehauen. Ich war überhaupt nicht vorbereitet auf diese komplett andere Lebensweise wie bei uns in Europa. Die Architektur der Häuser, die Mentalität der Menschen, die Zubereitung vom Essen,….alles unterschied sich zu dem was ich normalerweise gewohnt war. Klar, würde ich unseren Standard nie eintauschen, jedoch war es sehr spannend einmal in die chinesische Lebenswelt einzutauchen. Hier einige Eindrücke: (Leider ist die Qualität nicht immer die beste, da ich einige Fotos mit dem Handy gemacht habe. Ich hoffe ihr verzeiht mir das!)

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Dieser Mann war 100 Jahre alt & turnte immer noch auf diese Stangen herum.

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Leider bin ich wegen den Konzert-Stress wenig zum Fotografieren gekommen. Jedoch hoffe ich, dass ihr jetzt einen kleinen Einblick gewonnen habt. Falls ihr mal beschließt selbst nach Asien zu reisen, scheut euch nicht mir Fragen zu stellen. Ich bin bei Gott kein Experte für Reisen in den Osten, aber einige Tipps kenne ich wohl schon.

XO S.

Lieblingstasche Nr. 3 „Not an ordinary designer bag“

Meine erste Designertasche stammt aus dem Hause Ted Baker & war ziemlich günstig, wahrscheinlich weil sie aus Plastik & sehr einfach geschnitten ist. Genau deshalb mag ich sie jedoch so gern. Die schwarze Farbe mit den rosè-goldenen Schriftzügen an der Seite & dem Markenname &  der großen Schleife vorne ist sie genau passend mädchenhaft, aber nicht zu auffällig für meinen täglichen Gang zur Uni. Die Größe ist perfekt, sodass ich Laptop, Notizblöcke, Federpenal,..locker verstauen kann & immer noch Platz für spontane Shoppingeinkäufe habe. Was wünscht sich ein viel beschäftigtes Mädchen wie ich mehr?

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XO S.

P.S.: Mein Exemplar ist leider bereits ausverkauft, ich habe euch aber ein sehr ähnliches Modell verlinkt.

Meeting Mr. PERFECT

Schon seit Kindheitstagen habe ich sehr konkrete Vorstellung, wie mein Mann einmal sein sollte. Er sollte Kinder mögen, aber trotzdem Karriere machen wollen. Er sollte groß, stark & gepflegt sein, ohne das ihm sein Aussehen wichtig ist. Er sollte witzig und humorvoll sein, ohne dabei wie ein Clown zu wirken. Er sollte Interesse für Mode haben, ohne dabei immer overdressed & herausgeputzt zu wirken. Er sollte die gleichen Interessen mit mir teilen, ohne dauernd alles mit mir teilen zu müssen…. Mir war natürlich klar, dass ich bei irgendwelchen Punkte Abstriche mache müsste, da es den perfekten Partner nur in Märchen gibt. Dachte ich zumindest:

„The first time I saw you, my heart whispered `that´s the one`“

Es war die erste Studienwoche. Aufgeregt, nervös & unsicher saß ich im Hörsaal & versuchte verzweifelt neue Freunde zu finden. Doch leider schien es, als würden alle bereits welche aus der Schule oder Freizeit kennen. Nur ich war alleine. Dann kam ER & fragte, ob der Platz neben mir noch frei wäre. ER! Sofort fiel mir sein äußert gutes Aussehen & sein top zusammenpassendes Outfit auf. Da Aussehen bei mir zwar hoch oben, aber schließlich nicht ganz oben auf der Liste steht, war ich nicht wie in allen 0815-Hollywood-Schnulzen sofort in ihn verliebt. Das kam erst nach & nach als ich seine herzliche, hilfsbereite, freundliche Art kennenlernte. ER war der perfekte Gentleman. Nein, ER war generell Mr. PERFECT. Wir beide hatten die gleichen Vorstellung & die gleichen Wünsche. Wir hassten die gleichen Dinge & wir konnten uns stundenlang über die Dinge unterhalten, die wir beide besonders toll fanden. Selbst über Mode konnte ich mit ihm diskutieren. Er und ich hatten beide die selbe Art von Humor, dass wir sogar schon unseren Studienkollegen gehörig auf die Nerven gingen. Während den Mittagspausen, den zahlreichen Vorlesungen & den Lernpausen, die wir natürlich immer zusammen verbrachten, malte ich mir schon unsere Hochzeit, unsere Zukunft & co. aus. Ja, ich bin so ein Mädchen. ER Alles war nur zu schön um wahr zu sein!

„Meeting you was like listening to a song for the first time and knowing it would be my favorite.“ 

Einige Wochen später, als ich gerade mit meiner besten Freundin Kaffee trinken war & ihr wie immer von ihm erzählte, vibrierte mein Handy: eine Freundschaftsanfrage auf Facebook von Mr. PERFECT. Er hatte nach langen beschlossen wieder seinen alten Account wieder zu aktivieren, das hatte er mir schon am Vormittag erzählt. Da ich nicht verzweifelt wirken wollte, beschloss ich erst zuhause die Anfrage zu bestätigen. Als ich endlich daheim war, öffnete ich die Facebook-App, ging auf seinen Account & da sah ich es: „In einer Beziehung mit …..“. Mr. PERFECT hatte, wie konnte es anders sein, seit einigen Jahren eine Freundin. Natürlich wurde ich sofort heftig eifersüchtig auf deren unglaubliches Glück & trotzdem fragte ich mich, warum er sie NIE erwähnt hatte.  Wir erzählten uns vom ersten Moment an alles, was uns auf der Seele lag – glaubte ich zumindest. Doch nicht in einem Satz, in keiner SMS oder Whatsapp-Nachricht hatte er jemals eine Freundin erwähnt. Wie konnte er nur? Oder hatte ich mir unsere tolle Seelenverwandtschaft nur eingebildet?

Mittlerweile, nach fast einem Jahr, weiß ich auch wieso. „Ein Gentleman genießt & schweigt„! Zwar war ich am Anfang noch der Überzeugung, dass dies nur bedeuten konnte, dass er nicht glücklich war & sie deshalb nie erwähnte. Im Grunde war ich nur neidisch. Neidisch, dass andere Beziehungen jahrelang, trotz kilometerweiter Entfernung, noch problemlos funktionieren konnte & dass mein Mr. PERFECT vergeben war. Seitdem hat sich in seiner & meiner Situation wenig verändert. Wir sind gute Freunde, auch wenn ich wenig dagegen hätte, wenn wir das zu einer richtigen Beziehung erweitern könnte. Aber er bleibt wohl immer mein (vergebener) Traumprinz.

„What for the boy who would do anything to be your everything!“

XO S.

P.S.: Seit meinem letzten Beziehungspost ist zwar nur wenig Zeit vergangen, in Realität liegt die Trennung aber schon mehrere Monate zurück.

Monatsfavoriten Juni 2016

In diesen Monat habe ich so viele Monatsfavoriten wie nie zuvor. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich viel unterwegs war (Verona, Gardasee, München,…) und trotz Uni oft zum Einkaufen bzw. Shoppen gekommen bin.

Bedruckter Mantel von Zara: Bei diesem Stück war es Liebe auf den ersten Blick. Jedoch gab es nirgends, weder in München noch in Innsbruck, meine Größe. Als ich dann in Verona war & endlich ein passendes Modell ergattert hatte, wollte ich es nie mehr loslassen. Seitdem lebe ich in diesen Mantel, da er nicht nur wahnsinnig toll & hochwertig aussieht, sondern auch noch irrsinnig bequem ist.

Regenjacke von Tommy Hilfiger: Ich lebe in Tirol & würde nie mit irgend einen anderen Wohnort auf der Welt tauschen wollen. Die Berge, die Natur, die frische Luft,… sind mein persönliches Paradies. Außer im Sommer, wo sich jeder nur noch Sonne & Wärme wünscht, regnet es leider auch bei uns noch öfters oder gewittert es zumindest am Abend. Dank dieser supertollen Regenjacke von Tommy Hilfiger bin ich aber so immer gegen Wind bzw. Regen gewappnet & sehe trotzdem immer noch total schick aus. Der Preis von 130 Euro ist zwar etwas hoch, doch gerechtfertigt. Die Qualität & das Material dieses Modells sind einfach der Wahnsinn. Federleicht & gleichzeitig fest eingepackt. Ein weiterer Pluspunkt: Die Farbe rot. Ich finde, dass so eine knallige Farbe bestens zu solchen Jacken passt. Wann die ganze Umgebung nur noch grau & düster aussieht kann man gern auffallen.

Lippenstifte von Kiko: Farbe auf den Lippen gehört zu einem Outfit, wie die Sonne zum Sommer. Selbst wenn ich mich in der Früh nicht aufrappeln kann, Mascara & co. aufzutragen, verlasse ich selten ohne Lippenstift das Haus. Nichtsdestotrotz hasse ich das Gefühl was auf den Lippen zu haben. Klebrige Lippenstifte sind der absolute HORROR für mich. Gott sei dank gibt es diese wunderbaren „Long Lasting Colour Lip Marker“ von Kiko. Wie der Name schon verrät, sind diese langhaltend & anders wie übliche Lippenstifte mehr wie ein Filzstift. Dadurch kann man die Lippen genauer nachfahren & hat selbst nach dem Auftragen kein Gefühl von Schwere, ganz im Gegenteil man merkt sie nichtmal. Die Farben Nr. 106 & 108 haben mir es besonders angetan. Jetzt im Sommer die perfekte Option für farbige Lippen, die den ganzen Tag so bleiben.

Nightime-Balm für die Lippen von Kiko: Weiche, gepflegte Lippen zählen für mich zum A und O eines schönen Erscheinungsbild. Dank meiner geliebten EOS sind sie dies auch meistens. Letzens beim Kiko habe ich aber diesen Balm entdeckt & nach einigen Malen ausprobieren muss ich sagen, dass ich absolut begeistert bin & dieses Exemplar locker mit den Lippenpflegeprodukten von „Evolution of Smooth“ mithalten kann. Am Abend trage ich sie, wie schon der Name verrät, auf meine Lippen auf & selbst am nächsten Morgen sind noch feine, cremige Spuren erhalten. Seit meiner regelmäßigen Verwendung brauche ich nicht mal mehr unter Tag einen Labello oder ähnliches. Meine Lippen sind durch & durch gepflegt. Ich bin richtig begeistert!

Bodylotion „Ginger morning“ von Treaclemoon: Meine Sammlung an Treaclemoon-Produkte wird immer größer. Das neuste Mitglied: Wachkitzel-Körpermilch & Bodypeeling (das aber schon leer ist & ich erst wieder nachkaufen muss!). Wie der Name schon verrät, riecht diese Lotion nach Ingwer, mich erinnert der Geruch jedoch viel mehr an die Cola-Pops, die ich früher immer im Schwimmbad gegessen habe. Wahrscheinlich auch ein Grund, warum ich diese Sorte so liebe. Den ein oder anderen wird der Geruch vielleicht am Anfang zu stark & zu süß sein, jedoch kann ich euch beruhigen. Der Duft ist nur beim Auftragen deutlich, über den Tag über ist er dann nur noch mehr dezent. Ein weiterer Bonuspunkt ist natürlich wieder die Geschichte auf der Vorderseite & natürlich sonst alles wofür Treaclemoon steht, aber das könnt ihr in meinen letzten Monatsfavoriten Blogpost nachlesen.

Tee „Zen Balance“ von Cupper: Ich bin ein großer Fan von Tees. Selbst jetzt im Sommer, wo andere Leute lieber zur Cola oder anderen kalten Erfrischungsgetränken greifen, genieße ich täglich eine Tasse. Mein Lieblingssorte ist und bleibt Grüntee mit ausgepresster Zitrone. Jedoch gibt es seit kurzen beim M-Preis & anscheinend auch beim DM die Marke „Cupper“. Diese englische Firma steht dafür natürlich, fairen & köstlichen Tee zuzubereiten. Das letzte kann ich nur bestätigen! Natürlich habe ich mir mehrere Sorten mitgenommen, am meisten mag ich jedoch diese. „Zen Balance“ schmeckt nach Zitronengras, Brennnessel, Eukalyptusblättern, Hagebutte und Gingko Biloba Blätter und soll einen bei jedem Schluck entspannen. Ich bin total begeistert von dieser Sorte & der Marke im Allgemeinen, da ich immer froh bin günstige Fair-Trade-Optionen zu finden.

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Rose-Lemonade von Fentimans: Wie bereits oben erwähnt, bin ich eigentlich kein großer Fan von Erfrischungsgetränken. Aber bei diesen Saft ist mir im Lebensmittelgeschäft die schöne Optik regelrecht ins Auge gestochen. Das Getränk ist rosa & schmeckt herrlich nach Rosenblüten und Zitronen. Auf Eiswürfeln serviert für mich der perfekte Sommerdrink!

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Lindt-Schokolade: Die Schokoladen von Lindt sind für mich der Inbegriff für köstliche Kreationen. Wie jedes Jahr um diese Zeit sind besondere Tafeln für den Sommer erhältlich. Dieses Jahr schwärme ich für diese Kreation mit Kokosnüssen, die man kalt genießen soll. Ich habe in meinen ganzen Leben noch keine bessere Schokolade gegessen!

Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren & co.: Die wenigsten von euch wissen es wahrscheinlich, aber ich bin ein richtiges Schleckermäulchen. Kein Dessert bleibt von mir verschont! Jetzt im Sommer, wo die Kleidung kürzer & knapper wird, versuche ich aber so gut es geht vollständig auf Zucker und  fette Kost zu verzichten. (ausgenommen natürlich die oben genannte Lindt-Tafel, aber die ist auch zartbitter – also fast schon wieder gesund :-P) So greife ich statt zur Schokoladentafel lieber zu frischen Obst. Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren & co. schmecken auch ohne zugefügten Zucker süß & man braucht kein schlechtes Gewissen haben, im Gegenteil.

Italien: Wiedermal ein komischer Favorit, aber ich muss es einfach anbringen. Mein südliches Nachbarland & mein zweites Heimatland zählt zu mich zu den Traumurlaubszielen schlechthin. Besonders genieße ich es, da ich bis zum Gardasee nur zwei Stunden mit dem Auto brauche & so Wochenende im wunderschönen Italien genießen kann. Die Mentalität, das Wetter, die Gebäude, die Landschaft begeistern mich jedes Mal aufs neue. Erst vor kurzem war ich mit einer guten Freundin in Verona & Riva del Garda und habe mich wieder aufs neue in diese kleinen, feinen Städte verliebt.

Was hat euch in diesem Monat besonders gut gefallen?

XO S.