Choosing Mr. Right

Choosing Mr. Right

Den richtigen zu finden ist wohl für die meisten Mädchen das wichtigste überhaupt. Das ultimative Lebensziel. Auch wenn ich oft mehr Zeit in meine Karriere investiere, bin ich natürlich auch auf der Suche nach meinem männlichen Gegenstück. Wie schon oft bin ich mir diesmal bei zwei Kandidaten unsicher ob sie in diese Kategorie fallen könnten. Darf ich vorstellen: Mr. Almost Perfect und Mr. Always Right.

Mr. Almost Perfect studiert mit mir. Er hat also schon mal die gleichen Interessen. Außerdem sieht er wahnsinnig gut aus, ist fröhlich & witzig und kommt, wie meine Familie väterlicherseits, aus Italien. Auf den ersten Anschein scheint bei ihm alles perfekt zu passen. Dieser Überzeugung war ich auch lange, bis er mir von einen „Hobby“ erzählte von dem ich lieber nichts erfahren hätte. „….wäre für mich ein absolutes No-Go“ war immer meine Devise. Meine Einstellung hat sich seit dem auch nicht geändert, doch bin ich seit ich ihn kennengelernt habe, unklar darüber ob man alle Menschen, die …., in einen Topf hauen kann. Auch bei diesen „Hobby“ gibt es unterschiedliche, nicht jeder davon ist kriminell oder gemeingefährlich. Ich selbst muss es ja nie tun, dachte ich mir. Aber im Grunde, da bin ich mittlerweile fest davon überzeugt, ist es echt unmöglich. So verzweifelt bin ich (noch) nicht, dass ich bei meinen Mann schon solchen Abstrichen machen muss. Vielleicht ändert er sich vielleicht ja irgendwann…

Mr. Always Right kenne ich schon länger aus der Freizeit. Um ganz ehrlich zu sein sogar über Facebook. Er war einer mit den supertollen kurzen Nachrichten. Doch ihm antwortete ich. Ich traf ihn sogar persönlich und war positiv überrascht. Obwohl er in sozialen Medien sehr 0815 & abenteuerlos, ja fast schon langweilig, wirkte, war er in echt lebensfroh wie kein anderer. Er war wie Mr. Almost Perfect sehr gut aussehend, hilfsbereit & humorvoll. Er hatte alles, was ich mir bei einem Mann wünschte. Das einzige was mich bei ihm richtig störte war, dass er immer Recht haben musste. Mit ihm konnte man stundenlang über belanglose Nichtigkeiten diskutieren nur weil er nie nachgeben konnte. Ich gebe zu, auch ich bin etwas stur, aber bei ihm ging es eindeutig zu weit. Alles musste nach seiner Nase tanzen. Er erzählte mir sogar, dass er normalerweise von Mädchen jeden Wunsch von den Augen abgelesen bekam. Er glaubte, dass dies an seinem tollen Aussehen lag. Arrogant war er also auch noch….

Was ich mit diesem Post ausdrücken möchte ist, dass selbst, wenn ein Typ am Anfang noch wie der perfekte Traumprinz wirkt, bald vielleicht negative Dinge auftreten können. Versteht mich bitte nicht falsch & sucht ab jetzt bei jeden noch so tollen Mann nach Fehlern. Ich meine nur, dass wenn der Richtige kommt, dass auch noch so kleine Problemchen nebensächlich wirken sollten & vom Anfang an sich alles richtig anfühlen soll. Bei keinen von oben genannten Typen fühlte ich mich von Anfang an wohl, im Gegenteil. Und kein Typ der Welt wäre es wert, dass ich mich oder irgendein Mädchen sich in ihrer Haut nicht wohl fühlt. Die höchste Priorität haben immer noch wir. Wir verdienen es glücklich zu sein! Mr. Right kann warten.

XO S.

„Hei! Mito sulle kuuluu?“ – Ein Wochenende in Helsinki, Finnland

„Hei! Mito sulle kuuluu?“ – Ein Wochenende in Helsinki, Finnland

Schon seit Jahren verreisen meine Eltern und ich jedes Jahr für ein paar Tage in eine Stadt, die meistens ich mir aussuchen kann. Letztes Jahr waren wir in London, vor zwei Jahren in Madrid, davor in Dubai, in Prag, in Budapest & co. So kann ich also behaupten, dass ich schon fast alle Hauptstädte Europas gesehen habe. Dieses Jahr zog es mich und meinen Vater in die finnische Hauptstadt Helsinki – meine Mutter musste wegen Arbeit zu Hause bleiben.

Ich wollte schon länger mal in den Norden. In Stockholm und Oslo war mein Vater bereits, also beschlossen wir nach Finnland zu reisen. Wie üblich informierten wir uns erst nach dem Buchen, was es dort den zu sehen gab. Normalerweise gibt es in jeder Hauptstadt viel zu sehen. Anders in Finnland, auch bekannt als Stadt der Langeweile. Vor dem Abflug haben wir uns dann aber doch einige Sehenswürdigkeiten aus dem Internet & verschiedenen Reisebüchern heraus gesucht. Und jetzt nach der Reise kann ich euch sagen, Helsinki ist alles, aber bei Gott nicht langweilig! Klar geht es hier nicht so zu wie in London oder New York, aber gerade das habe ich sehr genossen. Sehenswürdigkeiten gibt es nicht viele, sodass wir schon bereits am vierten Tag nicht mehr wussten, was wir anschauen sollten. Sehr zu meinen Vergnügen, aber zu Ungunsten Papas & vor allen zu Ungunsten seiner Geldtasche, gingen wir daher shoppen. Den auch am Sonntag haben in Helsinki die Geschäfte von 12 Uhr mittags bis mindestens ca. 17 Uhr geöffnet. Donnerstag, Freitag & Samstag haben wir aber jedoch mit erkunden verbracht.

  • Donnerstag: Ankunft um ca. 13 Uhr Ortszeit in Helsinki, Essen beim Fischmarkt am Hafen, Schifffahrt, Besichtigung des Doms

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Der Dom von Helsinki.

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Aussicht von den Stiegen vor den Dom.
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Die Orgel im Dom.

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Das einzigartige, außergewöhnliche Restaurant von innen.
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Die Speisekarte mit Bärenfleisch & co.
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Die beste Nachspeise ÜBERHAUPT!
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Papas Nachspeise: Frenchtoast auf finnische Art
  • Samstag: Besichtigung der Uspensky Kathedrale, Fahrt mit dem Helsinki SkyWheel, Abendessen im Hard Rock Café
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Die Uspenksi Kathedrale.
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Aussicht von der Kathedrale.
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SkyWheel Helsinki.

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  • Sonntag: Shoppen, shoppen, shoppen & Rückflug um ca. halb 8 abends

Tipps oder „gut zu wissen“: 

  • Die hilfsbereite, freundliche Art der Finnen merkt man von der ersten Sekunde an. Bereits am Flughafen fiel uns die gelassene Mentalität bereits auf. Jeder wartete entspannt auf sein Gepäckstück. Von Drängeln & Nörgeln keine Spur. Wir Mitteleuropäer sollten uns daran wirklich des öfteren ein Beispiel nehmen.
  • Die Finnen sprechen perfekt Englisch, sie verstehen alles & antworten einwandfrei mit englischen Akzent. Beeindruckend!
  • Mein Vater & ich hatten die Helsinki Card, die ich jeden nur wärmstens empfehlen kann. Inklusive sind jegliche Strecken von öffentlichen Verkehrsmittel, die Schifffahrt & die Sightseeing-Bustour, außerdem bekommt man auf ausgewählte Restaurants & Museen Rabatte. Für uns hat sich diese Karte sehr rentiert.
  • In Helsinki ist alles auf Finnisch & Schwedisch angeschrieben, da das Land offiziell zweisprachig ist. Selbst in der Hauptstadt Helsinki sucht man nach englischen Kennzeichnungen vergeblich. Das Schwedische lässt sich noch irgendwie ableiten, aber das Finnisch klingt, meiner Meinung nach, immer gleich. Daher einfach nachfragen oder übersetzten lassen, die Finnen helfen gerne.
  • Wir übernachteten im Hotel Scandic Simonkenttä, dass einfach nur super war. Direkt am Zentrum, trotzdem ruhig in der Nacht. Top Frühstück & generell bestes Preis/Leistungs-Verhältnis.
  • Finnland ist sehr, sehr, sehr teuer. Vier Euro oder noch mehr für einen Liter stilles Wasser muss man rechnen. Generell sind die Getränkepreise sehr hoch. Sollte man vor einer Abreise bedenken!

Hier noch einige Eindrücke, die ich auf Snapchat festgehalten habe: (Ich weiß, die Sticker sind gewöhnungsbedürftig & kindisch, aber ich finde sie einfach supertoll!)

Kurz & knapp kann ich nur sagen, dass Helsinki wunderschön ist & das ich es jeden empfehlen kann dort hin zu reisen. Zählt ab jetzt zu meinen absoluten Lieblingsstädten.

Näkemiin S.

P.S.: Ich habe für meinen Vater & ich einige Seiten an verschiedenen Informationen zusammen geschrieben. Falls ihr Interesse daran habt, schreibt mir einfach, dann kann ich euch sie per Mail schicken.

We´re soulmates

We´re soulmates

Sex and the City zählt seit mehreren Jahren zu meinen Lieblingsserien. Komischerweise oder vielleicht gerade deswegen habe ich in meinen Freundeskreis genau drei Mädchen (Frauen klingt immer so alt!) gefunden, die mich sehr an Carrie, Samantha & Miranda erinnern. Und ja, ich bin die Charlotte unserer Gruppe, aber das wisst ihr ja schon bereits aus früheren persönlichen Blogposts. Ich bin die hoffnungslos romantische, die unbedingt mal heiraten & Kindern bekommen will. Wie auch meine Seelenverwandte in der Serie sehe ich bei jeder noch so kurzen Beziehung, solang man die überhaupt als Beziehung bezeichnen kann, wie wir einmal heiraten. Hoffnungslos & naiv! So bin ich.

Einer der bekanntesten Sprüche aus der Serie lautet: „Maybe we can be each other´s soulmates and then we can let men be just these great, nice guys to have fun with.“ Früher war dies nur einer von den haufenweise witzigen, aber eher realitätsfernen Sprüche der Sendung, die man eben von den vieren gewohnt war. Doch seit meiner letzten „Beziehung“ stimme ich mit dieser Sichtweise mehr als je zuvor überein. Wo wäre ich heute ohne meine Carrie namens F., die mittlerweile mit ihrem Freund zusammen die gemeinsame Wohnung einrichtet? Wo wäre ich ohne die teilweise fragwürdigen Ratschläge meiner selbstbewussten Samantha aka J., die mir immer sagt, dass man im Leben nur die Dinge bereut, die man nicht getan hat? Oder meine Miranda namens A., die wie ihre Seelenverwandte in den Serien, selbstbewusst ihr Leben ohne Mann genießt & mir immer wieder gezeigt hat, dass es keinen (männlichen) Partner braucht um ein erfülltes Leben zu genießen?

„We made a deal ages ago…men, babies, it doesn´t matter. We´re soulmates!“ – Samantha

Ich bin keine anderen Personen im Leben so dankbar wie ihnen drei. Hier kann ich nämlich ehrlich sagen, dass sie immer für mich da waren & mich in allen Lebenslagen unterstützen. Auf Hoch auf die Frauenfreundschaften auf dieser Welt & DANKE DANKE DANKE, dass ihr meine Problemchen nie ins lächerliche zieht, auch wenn sie noch so absurd sind, dass ihr mich aus noch so schwierigen Situationen immer einwandfrei befreit habt, dass ihr mit mir alles teilt & dass ihr einfach seid, wie ihr seid. Ihr seid nämlich die besten!

„It´s hard to find people that will love you no matter what. I was lucky enough to find three of them.“ – Carrie

Danke für ALLES, eure Charlotte aka S.

 

Rundreise China

Rundreise China

Vor einigen Jahren ging es wie jedes Jahr mit Orchester, Chor & co. auf Konzertreise. Doch diese war besonders, da es nicht nach Deutschland, Italien oder ähnliches ging, sonder nach China. Wir hatten Auftritte in Luoyang, Shenzhen, Xi´An, Hongkong und noch anderen Städten, wo ich mich nicht mehr an die Namen erinnern kann. Diese 16 Tage voller Musik, Kostümwechseln, Tanzen und Singen werde ich wohl nie vergessen, was aber nicht an den Konzerten liegt. Schon beim Ankommen am Flughafen hat mich die chinesische Kultur regelrecht umgehauen. Ich war überhaupt nicht vorbereitet auf diese komplett andere Lebensweise wie bei uns in Europa. Die Architektur der Häuser, die Mentalität der Menschen, die Zubereitung vom Essen,….alles unterschied sich zu dem was ich normalerweise gewohnt war. Klar, würde ich unseren Standard nie eintauschen, jedoch war es sehr spannend einmal in die chinesische Lebenswelt einzutauchen. Hier einige Eindrücke: (Leider ist die Qualität nicht immer die beste, da ich einige Fotos mit dem Handy gemacht habe. Ich hoffe ihr verzeiht mir das!)

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Dieser Mann war 100 Jahre alt & turnte immer noch auf diese Stangen herum.

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Leider bin ich wegen den Konzert-Stress wenig zum Fotografieren gekommen. Jedoch hoffe ich, dass ihr jetzt einen kleinen Einblick gewonnen habt. Falls ihr mal beschließt selbst nach Asien zu reisen, scheut euch nicht mir Fragen zu stellen. Ich bin bei Gott kein Experte für Reisen in den Osten, aber einige Tipps kenne ich wohl schon.

XO S.

Liebster-Award 2016

Liebster-Award 2016

Ich wurde für den Liebster-Award von der lieben Patricia von patriciarosalie nominiert & natürliche bin ich gerne dazu bereit diese 11 Fragen zu beantworten.

Was hat dich zum Bloggen gebracht? 

Ich wollte schon länger endlich selbst einen eigenen Blog schreiben, da ich sehr gerne andere lese. Doch lange war ich unsicher, ob sich wirklich wer dafür interessieren würde. Schließlich hat mich meine beste Freundin überzeugt bzw. überredet, einfach diesen Schritt zu wagen. Seither bereue ich keine Sekunde, die ich mit dem Schreiben verbringe, einfach da es mir so unglaublich viel Spaß macht, meine Gedanken zu teilen. Nun nach fast 4 Monaten habe ich glücklicherweise einige Leser gefunden, die meine Beiträge toll finden & sehr mögen. Das freut mich solo unglaublich sehr, dass ich hier die Gelegenheit nutze euch paar, die immer mehr werden, vom ganzen Herzen zu danken!

Worüber schreibst du am liebsten? 

Eigentlich schreibe ich über alles gerne. Momentan ist aber „personal life“ meine Lieblings-Kategorie auf tragischmaigsch. Da sie einfach bei euch am besten ankommt. Außerdem schaffe ich es so meine oft verwirrenden Gedanken aufzuschreiben und so zu ordnen. Dadurch habe ich schon oft Frieden mit ungeklärten Dingen geschlossen. Auch besonders gerne mag ich „travelling„, wo ich meine letzten Reisen nochmal für euch erzähle & mich so nochmal an die schönsten Momente erinnern kann.

Was liest du auf anderen Blogs am liebsten? 

Auf andere Blog liebe ich es Sachen über Fashion zu lesen. Alle Outfits und co. finde ich immer so beeindruckend. Mich faszinierend immer wie anders sich manche Kleidungsstücke kombinieren lassen & trotzdem noch wirklich toll aussehen können. Auf Blogs hole ich mir auch die meiste Inspiration. Besonders toll Beispiele dafür sind: westendbirds, turbanchic, Tabea Hofmann und natürlich viele mehr. Außerdem finde ich es besonders spannend, andere aufgeschriebene Gedanken zu lesen. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich ein sehr neugieriger Mensch bin.

Wenn du mit einen Blogger Leben tauschen könntest, welcher wäre das?

Mein Leben würde ich gegen kein anderes eintauschen, aber ein Monat oder vielleicht auch nur eine Woche würde ich gerne im Körper von Ciara Ferragni stecken. Wie ist es wohl die bekannteste Bloggerin der Welt zu sein? Zu wissen, dass jeden Monat ca. 12 Millionen (!!!) Menschen deinen Blog lesen? Das wäre schon mal cool.

Wer oder was inspiriert dich zum Schreiben?

Meine größte Inspirationsquelle ist das Leben. Sehr tiefgründige Antwort, ich weiß. Aber es ist wirklich so. Die unterschiedlichen Leute, die verschiedenen Sichtweisen, … faszinieren mich. Meiner Meinung nach sollte jeder einen Blog haben, einfach um sich und seine Gedanken der Welt mitzuteilen. Seine Gedanken ohne sich zu verändern zu teilen ist ein großes Privileg, dass wir alle sehr schätzen sollten. Meinungsfreiheit ist das beste an unserer Kultur.

Wie hast du den Namen deines Blogs gewählt?

Tragisch-Magisch entstand eigentlich mehr zufällig. Kennt ihr das, wenn ihr zu schnell spricht und dann so Wortkreationen wie „Alphabier Buchstabet“ oder „wasserstifter Fest“ rauskommen. Genau so ging es mir bei tragischmagisch. Aber seitdem liebe ich diesen Begriff & er spiegelt genau das wieder, was ich im Leben empfinde. Der Alltag kann oft tragisch sein, wenn Verwandte versterben, man traurige oder schockierend Zeitungsartikel liest oder sich einfach nicht mehr in der eigenen Haut wohl fühlt. Aber gleichzeitig ist unser Leben so beeindrucken, atemberaubend magisch. Oft vergessen wir, dass wertzuschätzen.

Wo siehst du dich und deinen Blog in 10 Jahren? 

Ehrlich gesagt, habe ich mich noch nie mit diesen Gedanken befasst. Mich sehe ich, hoffentlich, mit abgeschlossener Ausbildung & fester Anstellung. Eine ernsthafte Beziehung würde mich auch nicht stören. 😛 Meinen Blog hoffe ich bis dorthin mit mind. einen Post die Woche  aufrecht zu erhalten. Ich wünsche mir natürlich, dass immer mehr Leute auf tragischmagisch landen & das es ihnen gefällt, was ich so von mir gebe.

Mit welchen drei Worten würdest du dich beschreiben? 

ehrlich – lebhaft – zuverlässlich

Was ist deine größte Angst? 

Nichts im Leben zu erreichen. Im Sinne von, dass ich meine Ausbildung nicht fertig machen kann, dass ich nie einen Partner finde, der es wirklich ernst meint, dass ich, meine Familie oder Freunde krank werden, dass ich keinen Job finde,….

Wohin würdest du noch gerne reisen?

Da ich ehrlicherweise behaupten kann, dass ich großteils Europas & bereits einige Teile Asiens gesehen habe, möchte ich jetzt endlich mal nach Afrika oder Australien. Amerika würde mich natürlich auch sehr ansehen.

Wie hat dein Umfeld auf deinen Blog reagiert? 

Naja, ich führe meine Blog, so weit es geht, ja anonym. Das heißt, dass nur meine engsten Vertrauten bescheid wissen. Und die haben alle unterschiedlich reagiert. Meine beste Freundin, die mich ja zu diesem Schritt ermutigt hat, ist natürlich begeistert & freut sich über jeden Follower noch mehr als ich. Mein Vater war am Anfang total um meine Privatsphäre besorgt & hatte Angst, dass ich im „gefährlichen“ Internet zu viel von mir Preis gebe. Mittlerweile ist er aber regelrecht stolz auf mich & sagt, dass man sowas nur in meinem Alter machen kann. Meine Mutter ist sich noch etwas unsicher. Einerseits freut sie sich darüber, da sie findet, dass ich einen tollen Modestil & noch besseren Schreibstil habe. Andererseits weiß sie nicht recht, was so ein Blog überhaupt ist. Im Grunde sind aber beide begeistert.

So das war´s auch schon. Wiedermal kennt ihr mich besser, als zuvor.

XO S.

 

 

 

Lieblingstasche Nr. 3 „Not an ordinary designer bag“

Lieblingstasche Nr. 3 „Not an ordinary designer bag“

Meine erste Designertasche stammt aus dem Hause Ted Baker & war ziemlich günstig, wahrscheinlich weil sie aus Plastik & sehr einfach geschnitten ist. Genau deshalb mag ich sie jedoch so gern. Die schwarze Farbe mit den rosè-goldenen Schriftzügen an der Seite & dem Markenname &  der großen Schleife vorne ist sie genau passend mädchenhaft, aber nicht zu auffällig für meinen täglichen Gang zur Uni. Die Größe ist perfekt, sodass ich Laptop, Notizblöcke, Federpenal,..locker verstauen kann & immer noch Platz für spontane Shoppingeinkäufe habe. Was wünscht sich ein viel beschäftigtes Mädchen wie ich mehr?

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XO S.

P.S.: Mein Exemplar ist leider bereits ausverkauft, ich habe euch aber ein sehr ähnliches Modell verlinkt.

Meeting Mr. PERFECT

Meeting Mr. PERFECT

Schon seit Kindheitstagen habe ich sehr konkrete Vorstellung, wie mein Mann einmal sein sollte. Er sollte Kinder mögen, aber trotzdem Karriere machen wollen. Er sollte groß, stark & gepflegt sein, ohne das ihm sein Aussehen wichtig ist. Er sollte witzig und humorvoll sein, ohne dabei wie ein Clown zu wirken. Er sollte Interesse für Mode haben, ohne dabei immer overdressed & herausgeputzt zu wirken. Er sollte die gleichen Interessen mit mir teilen, ohne dauernd alles mit mir teilen zu müssen…. Mir war natürlich klar, dass ich bei irgendwelchen Punkte Abstriche mache müsste, da es den perfekten Partner nur in Märchen gibt. Dachte ich zumindest:

„The first time I saw you, my heart whispered `that´s the one`“

Es war die erste Studienwoche. Aufgeregt, nervös & unsicher saß ich im Hörsaal & versuchte verzweifelt neue Freunde zu finden. Doch leider schien es, als würden alle bereits welche aus der Schule oder Freizeit kennen. Nur ich war alleine. Dann kam ER & fragte, ob der Platz neben mir noch frei wäre. ER! Sofort fiel mir sein äußert gutes Aussehen & sein top zusammenpassendes Outfit auf. Da Aussehen bei mir zwar hoch oben, aber schließlich nicht ganz oben auf der Liste steht, war ich nicht wie in allen 0815-Hollywood-Schnulzen sofort in ihn verliebt. Das kam erst nach & nach als ich seine herzliche, hilfsbereite, freundliche Art kennenlernte. ER war der perfekte Gentleman. Nein, ER war generell Mr. PERFECT. Wir beide hatten die gleichen Vorstellung & die gleichen Wünsche. Wir hassten die gleichen Dinge & wir konnten uns stundenlang über die Dinge unterhalten, die wir beide besonders toll fanden. Selbst über Mode konnte ich mit ihm diskutieren. Er und ich hatten beide die selbe Art von Humor, dass wir sogar schon unseren Studienkollegen gehörig auf die Nerven gingen. Während den Mittagspausen, den zahlreichen Vorlesungen & den Lernpausen, die wir natürlich immer zusammen verbrachten, malte ich mir schon unsere Hochzeit, unsere Zukunft & co. aus. Ja, ich bin so ein Mädchen. ER Alles war nur zu schön um wahr zu sein!

„Meeting you was like listening to a song for the first time and knowing it would be my favorite.“ 

Einige Wochen später, als ich gerade mit meiner besten Freundin Kaffee trinken war & ihr wie immer von ihm erzählte, vibrierte mein Handy: eine Freundschaftsanfrage auf Facebook von Mr. PERFECT. Er hatte nach langen beschlossen wieder seinen alten Account wieder zu aktivieren, das hatte er mir schon am Vormittag erzählt. Da ich nicht verzweifelt wirken wollte, beschloss ich erst zuhause die Anfrage zu bestätigen. Als ich endlich daheim war, öffnete ich die Facebook-App, ging auf seinen Account & da sah ich es: „In einer Beziehung mit …..“. Mr. PERFECT hatte, wie konnte es anders sein, seit einigen Jahren eine Freundin. Natürlich wurde ich sofort heftig eifersüchtig auf deren unglaubliches Glück & trotzdem fragte ich mich, warum er sie NIE erwähnt hatte.  Wir erzählten uns vom ersten Moment an alles, was uns auf der Seele lag – glaubte ich zumindest. Doch nicht in einem Satz, in keiner SMS oder Whatsapp-Nachricht hatte er jemals eine Freundin erwähnt. Wie konnte er nur? Oder hatte ich mir unsere tolle Seelenverwandtschaft nur eingebildet?

Mittlerweile, nach fast einem Jahr, weiß ich auch wieso. „Ein Gentleman genießt & schweigt„! Zwar war ich am Anfang noch der Überzeugung, dass dies nur bedeuten konnte, dass er nicht glücklich war & sie deshalb nie erwähnte. Im Grunde war ich nur neidisch. Neidisch, dass andere Beziehungen jahrelang, trotz kilometerweiter Entfernung, noch problemlos funktionieren konnte & dass mein Mr. PERFECT vergeben war. Seitdem hat sich in seiner & meiner Situation wenig verändert. Wir sind gute Freunde, auch wenn ich wenig dagegen hätte, wenn wir das zu einer richtigen Beziehung erweitern könnte. Aber er bleibt wohl immer mein (vergebener) Traumprinz.

„What for the boy who would do anything to be your everything!“

XO S.

P.S.: Seit meinem letzten Beziehungspost ist zwar nur wenig Zeit vergangen, in Realität liegt die Trennung aber schon mehrere Monate zurück.